Brühl Tourismus: Lebensstationen von Max Ernst mit dem Smartphone entdecken

Augmented Reality für Verwendung im öffentlichen Raum

Neugierig sind sie alle auf den neuen Blick auf Bilder und Texte, die im Max-Ernst-Rundweg auf dem Bildschirm eines Smartphones mit der tatsächlichen, sichtbaren Welt verschmelzen, als wären sie Teil derselben. „Augmented Reality“ nennt sich, was da passiert, übersetzt so viel wie „erweiterte Wirklichkeit“.

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Lebenslange Leidenschaft für den Kreuzstrich – der Zeichner Jan Hillen

Als „Erftstricher“ sorgte der Illustrator in der Altstadt Kaster zunächst für Verwirrung

Wenn er sonntags in der Hauptstraße 27 seinen Publikumsstopper vor die Tür stelle, fülle sich sein Haus schnell mit kunstbeflissenen Ausflüglern, schildert Jan Hillen. Für diese Sorte Laufkundschaft, die gleichermaßen Küchen- und Ausstellungsraum im Erdgeschoss bevölkerten, halte er im „Atelier Jan Hillen“ für den Verkauf Originalzeichnungen sowie Reproduktionen in allen möglichen Größen vom Plakat bis hin „zu Postkarten direkt vom Erzeuger“ bereit. Die seien übrigens gar nicht teuer.

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Konzert auf der Wiese vor St. Lucia

Kultur „für alle“ und zwar kostenlos

Die Worte „Kultur verbindet“ haben junge Leute des Elsdorfer Stadtjugendrings auf den Container mit Zelt- und Bestuhlungsmaterial der Dorfvereine gemalt. Davor schmettert am Freitag Rudi Rüttgers, von der Band Acoustic4u, nur mit Gitarre in gehörigem Abstand zu seinen Zuhörern Hannes Waders Lied „Gut wieder hier zu sein“. „Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen fühle ich mich nicht allein“, heißt es da. Damit es anderen auch so geht, sind viele zum Konzert auf die Wiese vor der Pfarrkirche St. Lucia gekommen.

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Wolfgang Härtel will im Livestream der Jamsession alle erreichen

Im Kulturbahnhof Gleis 11 spielen sie den Blues

Die Coronauflagen im Konzertbetrieb sollen nicht das Ende der Jamsession sein, jedenfalls wenn es nach ihrem Gründer geht. Wolfgang Härtel hob sie im August 2007 mit einem Konzert in der damaligen Thorrer Gaststätte „Loher Eck“ aus der Taufe. Als Reaktion auf die „tote Szene“ in der damaligen Kreisstadt Bergheim, sei die Jamsession damals gedacht gewesen, erinnert er sich.

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Nicht so schlimm: Ämterhäufung im Falle des Orchesters Kohberg

„Ja, das sind Sächelchen!“

Manchmal ist eine Ämterhäufung sogar von Vorteil. Da ist nämlich Dieter Kirchenbauer der musikalische Leiter der Sommerkonzerte der Stadt Elsdorf am Forum Terra Nova. Und gleichzeitig ist der Mann sowieso an der Schlaggitarre des Kohberg Orchesters Köln beschäftigt. Nur so hat er zum sechsten und letzten Konzert der „Musik mit Aussicht“ den Zuhörern, die zahlreich zum Openair-Konzert an der Tagebaukante gekommen waren, einen ausgewählten Leckerbissen kölnischer Lebensart präsentieren können.

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Brühler Milchbar feiert 65. Geburtstag im Freilichtmuseum

Wozu Risse im Mauerwerk doch gut sind

Was ist eigentlich aus der Brühler Milchbar geworden? Wir erinnern uns: in einer warmen Nacht im August letzten Jahres hat das sorgfältig präparierte Gebäude auf einem Tieflader den Weg über die enge Carl-Schurz-Straße in das Freilichtmuseum Kommern des Landschaftsverbandes Rheinland genommen.

Was vorher geschah: Blauer Mond in der Milchbar und Beim Transport ging es um Zentimeter

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Analogue Birds zwitschern, brummen, krachen an der Wasserburg Geretzhoven

„So lange der Atem reicht“

Wie ein Relikt aus grauer Vorzeit ruht das meterlange Didgeridoo von Tom Fronza in seiner Klangschale mit dem Tonabnehmer. Dahinter der Musiker selbst mit dem Mund am Horn, „so lange der Atem reicht“. Die Finger hat er auf den Tasten eines Midicontrollers und die Füße auf dem Steuerungsgerät für Looper und Sequencer am Boden. Ein Rechner dient zur Synthese aller Klänge. Panflöte, Maultrommel und eine elektronische Trommel wie ein Tabla ergänzen das Setup. Die Musik habe er zunächst als One-Man-Show einstudiert, verrät er später.

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