Die Farbe Rot

Veranstalter im Corona-Lockdown setzen ein flammendes Zeichen

Für flammende Botschaften, einschlägiges Gewerbe, für Listen bedrohter Arten und als Signal für höchste Gefahr hält die Farbe Rot bei uns her. Bei Rot droht tödliches Verderben, gehen wir auch nur einen Schritt weiter.

Rot erstrahlt in der Nacht zum Dienstag auch die Brühler Kornkammer. Als „tot“ beschreibt der Betreiber Rüdiger Tillmann derzeit seinen Veranstaltungsbetrieb. Die Liste der abgesagten Veranstaltungen sei lang.

Mit seiner Frau Magdalena habe er seit 2017 den Veranstaltungsraum aufgebaut, ausgestattet mit Bühne, Licht und Soundanlage für Konzerte, Lesungen, Tanzveranstaltungen aber auch Trauungen. In diesem Jahr habe der Laden zu Füßen des ehemaligen RAIBA-Kornspeichers in der Kurfürstenstraße zum ersten Mal Gewinne versprochen.

Am Freitag, den 13. März 2020 habe er dann eine ausgebuchte Tanzveranstaltung „Tanzen über 50“ absagen müssen, sicherheitshalber, wegen Ansteckungsgefahr, sagte Tillmann. Seitdem sei die Kornkammer geschlossen, seine Frau und er lebten von den Rücklagen, die eigentlich als Vorschusszahlungen für Musiker und Schauspieler bei Auftragsvergabe anfallen, oder zur Deckung monatlicher Kosten dienten..

In Rotlicht tauchte Rüdiger Tillmann in der Dienstagnacht die Fassade seines Veranstaltungsbetriebes, so wie viele, viele andere aus der Veranstaltungsbranche. Über 9000 illuminierte Gebäude in Deutschland wies die Karte der Night of Lights 2020 auf. In Köln sind es auch der Dom oder die Hohenzollern Brücke. Aus vielen Wohnzimmern leuchtet es in der Nacht zum Dienstag rot.

Rot waren vielfach auch Orte, die bedroht sind zumindest als Veranstaltungsfläche, zusammen mit ihren Betreibern, gänzlich von der Bildfläche zu verschwinden, sollte der Lockdown für Veranstalter noch länger andauern. Dazu zählen Orte wie beispielsweise die Bühnen des Frechener Harlekin-Theater und des Pulheimer Walzwerks.

Auch der Bedburger Musiker Dieter Kirchenbauer hat die Schaufenster seiner Studioräume rot beleuchtet. Er wolle Solidarität mit dem Appell der Veranstalter zeigen. Er mache aber auch auf die Situation von Musikern und Schauspieler aufmerksam. Der große Teil arbeite ohne die geregelten Arbeitsverträge der großen, auch in Coronazeiten subventionierten Bühnen. Soforthilfemaßnahmen zum Auffangen von Betriebskosten seien an ihrem Budget vorbei geflossen. „Viele Freiberufler sind im freien Fall“, sagte Kirchenbauer.

In Bedburg tauchen die versammelten Veranstaltungstechniker der Stadt das Schloss in rotes Licht. Hier macht auch Dominique Hermann mit, Soloselbstständig, verheiratet, drei Kinder. Während andere einen Totalausfall der Geschäfte beklagten, könne er sich noch glücklich schätzen. Als Techniker begleite er die Kölner Rockband „Brings“ zu ihren Auftritten in die Autokinos, damit komme die Familie so gerade über die Runden.

Editorial on the zero edition of the e-magazine for music and culture "Nahbesprechung", on 9 June 2020

"Because we need culture"

Even in the Corona-Lockdown, opinions were heard again and again, which might make the social isolation as a suitable period for contemplation, deceleration or source of a happy family life palatable to us. That would have been nice, insofar as I could have chosen to do so freely. For me, the hunger for closeness, encounter and engagement with the feeling, creation and thinking of others has only grown.

At that time, the substitutes for communal experience through electronic media remained astonishingly pale. I remember the growing anticipation during a car ride on a Saturday afternoon in the middle of the lockdown over like empty streets under a blue sky completely free of condensation strips. It was anticipation for the encounter with the former singer and founder of the Wise-Guys, Eddi Hüneke.

No substitute for voices and moods

In the basement of the Hürther detached house with Eddi Hüneke, I had to experience how an online choir rehearsal with the help of conference software with all the momentum of the moderator and as loving as detailed preparation can perhaps be a welcome distraction in the midst of uneventful times. It was no substitute, however, for the communal experience of a real singing rehearsal amid the vibrations of human voices and moods.

The lockdown also reminded us of the monetary situation of most cultural workers. They are threatened with impoverishment if the game fails before and with the audience, if stage appearances or exhibition openings are cancelled. "We live from hand to mouth," one singer told me in a phone call.

No repayment of grants

These days, the district committee also joined the initiative of the Landrat Michael Kreuzberg to promote the cultural scene in the Rhein-Erft district. The district now wants to dispense with the repayment of district grants already paid for association work, cultural institutions and artistic projects. But is it sufficient to repay the artists, or are it perhaps not also more creative approaches on the part of the circle?

But it is not only the financial hardship that drives musicians to the streets in the literal sense of the word, namely to concerts in the open air, but "because we need culture," said jazz trumpeter Susanne Riemer at the presentation of a hygiene concept for live concerts, presented in her garden with her duo partner, the guitarist Wilhelm Geschwind.

With "Nahbesprechung.net" I would like to offer all cultural professionals and their audience a place to discuss their ideas and to see things up close, discuss them and bring you closer.

Enjoy reading, listening and looking,

wish oliver Tripp

Editorial zur Nullausgabe des E-Magazins für Musik und Kultur „Nahbesprechung“, am 9. Juni 2020

„Weil wir Kultur brauchen“

Noch im Corona-Lockdown waren immer wieder Meinungen zu hören, die uns die soziale Isolation als geeigneten Zeitraum für Einkehr, Entschleunigung oder Quell eines glücklichen Familienlebens schmackhaft machen mochten. Das wäre ja schön gewesen, insofern ich mich dafür hätte frei entscheiden können. Bei mir ist der Hunger nach Nähe, Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Fühlen, Schaffen und Denken anderer dabei nur gewachsen.

Erstaunlich blass blieben doch in jener Zeit die Ersatzhandlungen für gemeinschaftliches Erleben mittels elektronischer Medien. Ich erinnere mich noch gut, an die wachsende Vorfreude während einer Autofahrt an einem Samstagnachmittag mitten im Lockdown über wie leergefegte Straßen unter einem blauen Himmel völlig frei von Kondensstreifen. Es war Vorfreude auf die Begegnung mit dem einstigen Sänger und Begründer der Wise-Guys, Eddi Hüneke.

Kein Ersatz für Stimmen und Stimmungen

Im Keller des Hürther Einfamilienhauses mit Eddi Hüneke, musste ich erleben wie eine Online-Chorprobe mit Hilfe von Konferenzsoftware bei allem Schwung des Moderators und so liebevoller wie detaillierter Vorbereitung vielleicht eine willkommene Zerstreuung inmitten ereignisloser Zeit sein kann. Sie war kein Ersatz aber, für das Gemeinschaftserleben einer echten Gesangsprobe inmitten der Schwingungen menschlicher Stimmen und Stimmungen.

Der Lockdown führte uns auch die monetäre Situation der meisten Kulturschaffenden vor Augen. Denn ihnen droht Verarmung, wenn das Spiel vor und mit dem Publikum ausfällt, keine Öffentlichkeit mehr möglich ist, wenn Bühnenauftritte oder Ausstellungseröffnungen storniert werden. „Wir leben von der Hand in den Mund“, schilderte mir eine Sängerin in einem Telefonat.

Keine Rückzahlung von Zuschüssen

Dieser Tage schloss sich auch der Kreisausschuss der Initiative des Landrates Michael Kreuzberg zur Förderung der Kulturszene im Rhein-Erft-Kreis an. Auf die Rückzahlung von bereits gezahlten Kreiszuschüssen für Vereinsarbeit, Kulturinstitutionen und künstlerische Projekte will der Kreis jetzt verzichten. Reicht aber ein Verzicht auf Rückzahlung für eine Stützung der Künstler aus, oder sind nicht vielleicht auch von Seiten des Kreises kreativere Ansätze gefragt?

Aber nicht allein die Finanznot treibe Musiker im Wortsinn auf die Straße, nämlich zu Konzerten unter freiem Himmel, sondern „weil wir Kultur brauchen“, sagte die Jazztrompeterin Susanne Riemer bei der Vorstellung eines Hygienekonzeptes für Livekonzerte, präsentiert in ihrem Garten mit ihrem Duopartner, dem Gitarristen Wilhelm Geschwind.

Mit „Nahbesprechung.net“ möchte ich allen Kulturschaffenden und ihrem Publikum einen Ort zur Besprechung ihrer Ideen anbieten und dabei die Dinge aus der Nähe betrachten, besprechen und euch nahe bringen.

Viel Vergnügen beim Lesen, Zuhören und Hinschauen,

wünscht euch Oliver Tripp

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50321 Brühl

0170-4834042
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Concerts far in the open air

The musician duo Riemer/Geschwind tried out their plan in the garden

Brühl. The calendar, which was so well-filled at the beginning of the year, was emptied by stricter contact rules, large concert halls and small clubs remained closed, the guitarist Wilhelm Geschwind describes a state of affairs that many musicians are currently talking about. Her work with the choir at the Brühler Art and Music School also rests in the currently prescribed forced break, adds the jazz musician Susanne Riemer. 2000 Euros, which the district government had transferred to collect broken concert contracts, were not enough forever.

The duo Riemer/ Geschwind agrees that this cannot continue. In the jazz trumpeter's garden, they met for the first time in a new concert concept, which they christened "bread and chairs", under "virus-free, open sky", as Wilhelm Geschwind puts it. And this in the light of the official recommendations on the distance between human coexistence.

It is a matter of opening up new performance spaces for the musicians beyond the big houses, explains Geschwind, that this could be a niche in a pedestrian zone, a place in a park or, as on this Friday in April, in a private garden. Actually, it was the further development of their touring concept, which they had planned only last year for the edition of their new CD "Ton in Ton". Only by bike and bus, they wanted to give "quite climate-friendly" concerts from Recklinghausen to Celle for three weeks from 29 June. And most of them in the open air.

In addition to a portable sound system powered by solar energy, there is room in the trailers of their English load-folding wheels for clothing, guitar, trumpet, tuba and 30 foldable cardboard stools. The brown seating is the centrepiece of the open-air concert hall, which Susanne Riemer stretches with a blue ribbon from a worn-out bed sheet. The stools are intended to guarantee compliance with the safety distance of two metres, which they measure first by means of a step-by-step range, then, even more precisely, with the help of a customs stick.

The wearing of mouth and nose masks is required by the audience and the duration of the concert is limited to a short 20 minutes. And they even consider threatening to cancel a concert if they see the hygiene measures violated and, if necessary, implement the threat.

On Friday there are still silent listeners, namely a plastic calf, frog king, squirrel, a little lion and a Buddha in the lotus seat, who after a short tap and voices witness the grooving sounds of the guitar, the singing and the trumpet sounds of Susanne Riemer. Riemer quickly improvises a new song line for "Chille in Kölle" on Kölsch and talks about her vision of the future, about the big concert at a safe distance. 

Now the two hope that municipal authorities and health boards will have access to the safe operation of their street and park concerts and issue the necessary permits. 

Dog sample

https://vimeo.com/416938836

Konzerte mit Abstand unter freiem Himmel

Das Musiker-Duo Riemer/Geschwind hat seinen Plan im Garten ausprobiert

Brühl. Der Anfang des Jahres so gut gefüllte Terminkalender sei durch verschärfte Kontaktregeln geleert, große Konzerthäuser und kleine Klubs blieben geschlossen, schildert der Gitarrist Wilhelm Geschwind einen Zustand, von dem viele Musiker derzeit erzählen. Auch ihre Arbeit mit dem Chor an der Brühler Kunst- und Musikschule ruhe in der momentan verordneten Zwangspause, ergänzt die Jazzerin Susanne Riemer. 2000 Euro, die die Bezirksregierung zum Auffangen geplatzter Konzertverträge überwiesen habe, reichten auch nicht ewig.

So könne es nicht weitergehen, ist sich das Duo Riemer/ Geschwind einig. Im Garten der Jazztrompeterin trafen sie sich zu einem ersten Ausprobieren eines neuen Konzertkonzeptes, das sie „Brot und Stühle“ getauft haben, und zwar unter „virenfreien, offenem Himmel“, wie Wilhelm Geschwind formuliert. Und das unter Berücksichtigung der behördlichen Empfehlungen zum Abstand menschlichen Miteinanders.

Es gehe darum, den Musikern neue Auftrittsräume jenseits der großen Häuser zu erschließen, erklärt Geschwind, das könne eine Nische in einer Fußgängerzone sein, ein Plätzchen in einem Park oder, so wie an diesem Freitag im April, in einem privaten Garten. Eigentlich sei es die Weiterentwicklung ihres Tourneekonzeptes, das sie erst letztes Jahr zur Auflage ihrer neuen CD „Ton in Ton“ geplant hätten. Nur mit Fahrrad und Bus unterwegs, wollten sie „ganz klimafreundlich“, ab dem 29. Juni drei Wochen lang 21 Konzerte von Recklinghausen bis Celle geben. Und die meisten davon unter freiem Himmel.

Neben einer transportablen, mit Sonnenenergie gespeisten Tonanlage ist in den Anhängern ihrer englischen Lastenklappräder noch Platz für Bekleidung, Gitarre, Trompete, Tuba und 30 faltbare Papphocker. Die braunen Sitzgelegenheiten bilden das Kernstück des Openair-Konzertsaales, den Susanne Riemer mit einem blauen Band aus einem ausgedienten Bettlaken abspannt. Die Hocker sollen die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von zwei Metern garantieren, den sie zunächst mittels Schrittweite, später dann, noch genauer, mit Hilfe eines Zollstocks ausmessen.

Das Tragen von Mund- und Nasenmasken werde von den Zuhörern gefordert und die Konzertdauer auf kurze 20 Minuten beschränkt. Und sie überlegen sogar mit Abbruch eines Konzert zu drohen, sollten sie die Hygienemaßnahmen verletzt sehen und die Androhung gegebenfalls auch in die Tat umzusetzen.

Am Freitag sind es noch stumme Zuhörer, nämlich ein Plastikkalb, Froschkönig, Eichhörnchen, ein Entchen und ein Buddha im Lotussitz, die nach kurzem Einstöpseln und Stimmen den groovenden Klängen von Geschwinds Gitarre, dem Gesang und den Trompetenklängen von Susanne Riemer beiwohnen. Schnell improvisiert Riemer auf Kölsch eine neue Liedzeile für „Chille in Kölle“ und erzählt darin schon mal von ihrer Zukunftsvision, vom großen Konzert bei Sicherheitsabstand. 

Jetzt hoffen die zwei, dass städtische Behörden und Gesundheitsämter Einsehen in den sicheren Betrieb ihrer Straßen- und Parkkonzerte haben und die erforderlichen Genehmigungen erteilen. 

Hundsprobe

https://vimeo.com/416938836

Virtual choir rehearsal in lockdown with Eddi Hüneke

Everyone sings for themselves

Actually, Eddi Hüneke wanted to do one of his choral workshops "Eddi plus Chor" on this Saturday afternoon at the beginning of April in the Hürther Friedenskirche. The founding member of the a cappella band "Wise Guys" describes in a conversation in the garden of his house in Hermülheim's Nibelungenviertel that he has already received around 100 registrations from singers.

"Everything else" had come, and in addition to the appointment of a replacement date for a rehearsal afternoon and subsequent concert on 29 August in the Peace Church, he had already made all preparations for a virtual choir rehearsal in the basement. Hopefully it is a "compensation in this boring time". Of course, a rehearsal with an experimental character, because "choral work online" cannot really be offered, admits Hüneke. When it comes to the timing required for singing, each of the computers and transmission systems involved struggles with a different latency, i.e. time delay.

The technical difficulties had already been demonstrated by a first experiment with a small choir from Kürten at the beginning of the shutdown, Hüneke explains. There were also many feedbacks when all their microphones were unlocked. Since singing together is technically impossible, he at least tries to create the illusion of singing together, Hüneke explains.

This afternoon about 25 participants, who have also dialed in in pairs from home, learn how to do this, many of whom use the webcam to network with the choir leader. Hüneke sees them as more or less sharply drawn faces on the screen of his laptop, which he has built up on the keyboard of his keyboard.

"Hi Bernd, Kathi, Pia, Maria, suddenly there are a lot of people coming," Hüneke observes. "Ah, I hear something, wonderful," says one woman. Before the singing lesson starts, the participants from Hürth, Düsseldorf, from Cologne, will answer a list of questions that has been displayed. Probably the most important information for the choir leader: there are many soprano, some alto voices, only a few bassists and no tenor online: "Well, just the usual picture in choirs."

"No one can hear you, no one needs to be ashamed."

Eddi Hüneke at the virtual choir rehearsal in the Lockdown

How horrible it sounds when everyone with open microphones reads the line "But this angel is there/ to protect and keep you…" singing from an old "Wise Guys" song, Hüneke quickly demonstrated with a setting in the conference software. And so none of his "trial rabbits" chuckles when he announces, "I have to mute you, that sounds mean". But that also means: "No one can hear you, no one needs to be ashamed."

Mute, only with this trick can the illusion of singing together work, Hüneke has found out. A backing track of "Ein Engel" (four-part) once recorded for another choral project has to replace the choral voices for each individual. In addition, the participants hear Hüneken's singing and his keyboard as he goes through the tones for the angel-refrain vocal position for voice position with the workshop participants, apart from the missing tenor.

For feedback and individual dialogs, the participants can switch on by pressing the space bar. Then Uwe says, "My wife next to me is too loud." "There's a slider on the ear to make it quieter," Hüneke jokes. Alexander asks for the beat for the first chorus, Beate's rhythm is not quite clear. "I'm overwhelmed," says one with both hands on her head. "It's just really fun," says another. Hüneke can still train the sense of rhythm of each individual by connecting a metronome. "I like to practice with metronome, a super instrument to become more rhythmically precise," he advertises for the often unloved rhythm generator.

And after singing the song, the participants also applaud each other at the end and confirm the lesson with "it was fun". At the end of the "historical hour", Hüneke draws an honest conclusion: it is "totally scared" to "imagine" itself, instead of "listening and seeing" in a room.