Wintermenüs „to go“ und zu „100 % Bio“ aus der Türnicher Schlossküche

Der Text auf der Website des Schlosscafés beginnt wie sonst die Nachrichten aus der Feder Severin Hoensbroechs: „Liebe Freundinnen und Freunde von Schloss Türnich…“ Als erstes bedankt sich der Schlossherr bei all jenen, die bei der „turbulenten Achterbahnfahrt“ im Covid-19-Jahr dem Hofcafé die Treue gehalten haben. Mit „erfreulich vielen Besuchen“ im Gastgarten und Café, ausgebuchten Freitagsmenuabenden, bis hin zum breiten Zuspruch für das „Schloss-Weihnachtsmenü für daheim“ erhältlich in Einmachgläsern und zwischen Folie mit schriftlicher Anleitung zum Anrichten in der eigenen Küche. „Wintermenü für daheim“ heißt es jetzt nur folgerichtig.

Und weil das so einen Zuspruch gefunden hat und weil die Lockdown-Regeln immer noch die Schlossküche fest im Griff halten, bereiten die zwei Köche Ernst Plattberg (im Foto aus der Hand des Fotografen Marcel Franken links im Bild) und Ferdinand Klabunde (rechts) erneut Menüs auf Vorbestellung zu: es sind die Wintermenüs für Daheim. Und das so garantieren Köche wie Schlossherr aus biologischen Zutaten, einmal „vegan“ und einmal „mit Fleisch“.

In beiden Varianten des Viergängemenüs gibt es ein „Getrüffeltes Schwarwurzelcremesüppchen mit Mandeln und Croutons“. Dann variiert die Vorspeise mit pikantem Linsensalat mit Roter Bete und Orange, für die Veganer mit Rostzwiebel-Grünkohlknusper zu jener der Freunde des Fleisches, die darin statt des Knuspers marinierten Feta finden. Im veganen Hauptgang reichen die Köche Sellerie, Kürbis und Rosenkohl aus dem Ofen auf Kichererbsenragout mit Kreuzkümmel und Spinat, frischem Koriander und Tahin-Sauce, gefolgt vom Dessert aus Quittenkompott mit Kokos-Polenta und Vanille an Salzkaramell-Soße und Erdnuss.

Fleischesser finden im Hauptgang ein boeuf bourguignon, aus Fleisch von glücklichen Rindern, mit Gewürzfeigen-Zwiebelchutney mit glasierten Rosenkohl und Kürbis-Kartoffelgratin. Abschluss der deftigen Speise ist ein Tonkabohnen-Panna Cotta mit Quitte und Salzkaramel-Soße.

Das hört sich beides sehr lecker an.

Zum Rind hat vielleicht der rote Bio-Tempranillo von der Shopseite genügend Wumms. Ob Veganer zu Sellerie, Kürbis und Rosenkohl lieber den Grauburgunder mögen, weiß ich prinzipiell nicht zu beurteilen. Apfelkraut und das aus Äpfeln in Demeter-Qualität aber ist prinzipiell eine gute Idee, fürs Frühstück.

Es die erste Runde der Wintermenüs für daheim, die bis Mittwoch, 13. Januar bestellt und per Überweisung oder Paypal bezahlt, und am Freitag, 15. Januar im Schlosscafe abgeholt werden sollte. Über diesen oder einen ähnlichen Link kann man Bestellung etc. abwickeln

Wintermenü für daheim

Leser, die die Reklame später erst lesen, bestimmt findet sich hier auch später noch einen Tipp, was es lecker zu essen gibt. Bestimmt gehen den beiden Köchen Plattberg und Klabunde die Ideen für weitere Winter-, vielleicht sogar Frühlingsmenüs nicht aus, (hoffentlich nicht) .

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