Funkamateur Heinz Schlagheck überwindet „Social Distancing“ gleich weltweit

Silent Keys aus Frankreich

Die Welt der drahtlosen Telegrafie ist seit den Anfängen zum Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt von vielen Abkürzungen. Die Ziffernfolge „SOS“ als Notruf kennt auch im heutigen, digitalen Zeitalter noch jeder. Mit „CQ“ beginnt üblicherweise ein Dialog, es ist die Abkürzung für „Come Quickly“ und ist der weltweit bekannte Aufruf an alle Funker, die in der Lage sind, das gesendete Signal zu empfangen, darauf schnell zu antworten.

Die Abkürzung „SK“ bedeutet in der Funksprache „Silent Key“, also „stille Taste“. „SK“ angefügt an die international einmalige Rufnummer eines Funkamateurs teile anderen Funkern dessen Tod mit, erzählt Heinz Schlagheck.

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Kölner Senftöpfchen: Adventskalender mit kabarettistischen Türchen und Fördermöglichkeiten

Vorweihnachts-Lockdown und Langeweile?

Früher fand sich hinter dem geöffneten Türchen im Adventskalender als Idealfall ein Stück Schokolade. Heutzutage ist es ein frisches Browserfensterchen, das sich nach Anklicken des Türchens öffnet. Das Leckerchen ist audiovisueller Natur, im Falle der Kölner Senftöpfchen-Bühne sind es fröhliche Mittschnitte und Sternstunden aus der jüngeren Geschichte des Kabaretts.

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Digitaler Weihnachtskalender mit Gewinnchance

Foto von Jürgen Maria Waffenschmidt

Eine „inspirierende und digitale Entdeckungstour“ versprechen die Tourismusfachfrauen Hannah Grob, Alina Schwalb und ihre Auszubildende Marie Hermanns mit einem digitalen Adventskalender.  Ein kleines Lächeln möchten sie auf die Lippen von Brühlerinnen und Brühlern aber auch Menschen über die Stadtgrenzen Brühls hinaus zaubern. Jeden Tag könne ein digitales Türchen geöffnet werden, hinter dem sich jeweils eine besondere Erlebnismöglichkeit verberge, formuliert das junge Team für Tourismus in der Abteilung für Kultur, Partnerschaften, Tourismus und Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl. Mit Ausflugtipps bereiten sie auf die nächsten Brühl-Besuche vor. Es sind Empfehlungen für winterliche Spaziergänge im Naturpark Rheinland oder die Vorstellung bislang wenig bekannter touristischer Attraktionen und Übernachtungsbetriebe. Hinter manchen Fenstern, zum Beispiel an Wochenenden und am 24. Dezember können Besucher:innen an der Verlosung von Gewinngutscheinen für „besondere Zwei-Personen-Erlebnisse“ teilnehmen.

Petition: Existenz freier Journal:istinnen sichern!

Wenn die Terminlage dünner wird

Für all jene, die die Situation hauptberuflich, freier Journalisten kennen, gibt es hier schon mal das Link zur Petition des DJV vorneweg. Hier geht es um die Forderung nach Finanzstütze über die Pauschale der Überbrückungshilfe Plus hinaus.

https://www.openpetition.de/petition/online/nachhaltige-finanzielle-unterstuetzung-fuer-freie-journalistinnen-waehrend-der-corona-pandemie

Alle anderen können hier weiterlesen!

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Und noch eine: die Seifert-Orgel in der Horremer Christus-König-Kirche

Ein Konzert mit Norbert Trierweiler und Ulrich Junk

Zugegeben das Konzert ist schon eine Weile her, nämlich vom Sonntag, 25. Oktober, als noch wenige vom November-Lockdown, gerne mit Zusatz „Light“ sprachen, als handele es sich um ein Erfrischungsgetränk. Da hatte der Horremer Kirchenmusiker Norbert Trierweiler seinen langjährigen Bekannten Ulrich Junk, aus der Eifel zum ersten gemeinsamen Konzert eingeladen.

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Evangelische Gemeinde Lechenich weihte neue Orgel ein

Kompromisslose Darstellung der gesamten Literatur

„Nanu, wo sind denn die Flöten?“, werden sich die wenigsten gedacht haben, die Marcel Duprés „Cortège et Litanie“ lauschten. Als erstes fiel die fehlende Klangfarbe wohl dem Organisten Marc Gornetzki auf, so habe ich meinen Text ursprünglich aufgemacht, dabei fehlten die Flöten gar nicht, wie ich mich gerne belehren ließ, im Gegenteil es waren sogar zu viele. Marc Gornetzki selbst bemängelte den Textanfang als „nicht ganz korrekt“ und beschrieb die vorübergehende Unpässlichkeit der neuen Orgel in einer E-Mail: „In dem ersten Orgelstück gab es eine Fehlschaltung in den Registern. Zu der Flöte, die eigentlich allein erklingen sollte, wurde auch ein hochliegendes, aus mehreren Pfeifen bestehendes Register namens Mixtur gezogen. Das sorgte für die Verwirrung, weil es sich nicht abschalten ließ.“ 

Es war in der zweiten, von insgesamt drei wegen Corona eingeteilten Schichten, in denen die evangelische Kirchengemeinde Lechenich ihre neue Orgel in der Kirche der Versöhnung feierte. Spätestens beim wiederholten, erfolglosen Anspielen ahnten auch solche, die das Stück nicht kannten, da stimmte was nicht.

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Ob Köster, Krimi oder Kirchenbauer – was nur unterhält, fällt aus

Foto: Bedburger Kulturszene beim „Remember Woodstock“-Festival im Sommer 2019.

Es ist so schade, gerne hätte ich mir Gerd Köster angeschaut. Jener Sänger, der einem selbst die Tristesse eines lästigen Nikotinentzugs mildern kann – man denkt dann einfach nicht mehr dran. Der sprachgewaltige Poet der Kölschen Mundart, der sich in seinen Auftritten sichtlich auch als Genießer des gleichnamigen Obergärigen zeigt, wirft in seinen Texten einen feinen, wie heilsamen Blick in den Wahnsinn des Alltäglichen. Im Trio mit den Gitarristen Frank Hocker und Helmut Krumminga hatte er eigentlich am ersten Donnerstag im November in den Pulheimer Köster-Saal zum neuen Programm namens „Wupp“ eingeladen. Da wäre es um eingekölschte Coverversionen ihrer Lieblingslieder von Ray Davis, Rod Stewart über Iggy Pop und Tom Waits bis Frank Zappa gegangen. Ob er dabei auch passende Worte zur Kulturkrise gefunden hätte?

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