Evangelical congregation Lechenich inaugurated new organ

Uncompromising presentation of all literature

"Nanu, where are the flutes?" will have been the thought of by few who listened to Marcel Dupré's "Cortége et Litanie". The first thing that struck the organist Marc Gornetzki was the lack of timbre, so I originally opened my text, but the flutes were not missing at all, as I liked to be taught, on the contrary there were even too many. Marc Gornetzki himself criticized the beginning of the text as "not quite correct" and described the temporary inconvenience of the new organ in an e-mail: "In the first organ piece there was a misalignment in the registers. A high-lying register consisting of several pipes called Mixtur was also drawn to the flute, which was supposed to sound alone. This caused the confusion because it could not be switched off."

It was in the second strata, divided by three corona, in which the Evangelical parish of Lechenich celebrated its new organ in the Church of Reconciliation.At the latest during repeated, unsuccessful allusion, even those who did not know the piece suspected that something was wrong.

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Evangelische Gemeinde Lechenich weihte neue Orgel ein

Kompromisslose Darstellung der gesamten Literatur

„Nanu, wo sind denn die Flöten?“, werden sich die wenigsten gedacht haben, die Marcel Duprés „Cortège et Litanie“ lauschten. Als erstes fiel die fehlende Klangfarbe wohl dem Organisten Marc Gornetzki auf, so habe ich meinen Text ursprünglich aufgemacht, dabei fehlten die Flöten gar nicht, wie ich mich gerne belehren ließ, im Gegenteil es waren sogar zu viele. Marc Gornetzki selbst bemängelte den Textanfang als „nicht ganz korrekt“ und beschrieb die vorübergehende Unpässlichkeit der neuen Orgel in einer E-Mail: „In dem ersten Orgelstück gab es eine Fehlschaltung in den Registern. Zu der Flöte, die eigentlich allein erklingen sollte, wurde auch ein hochliegendes, aus mehreren Pfeifen bestehendes Register namens Mixtur gezogen. Das sorgte für die Verwirrung, weil es sich nicht abschalten ließ.“ 

Es war in der zweiten, von insgesamt drei wegen Corona eingeteilten Schichten, in denen die evangelische Kirchengemeinde Lechenich ihre neue Orgel in der Kirche der Versöhnung feierte. Spätestens beim wiederholten, erfolglosen Anspielen ahnten auch solche, die das Stück nicht kannten, da stimmte was nicht.

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Ob Köster, Krimi oder Kirchenbauer – was nur unterhält, fällt aus

Foto: Bedburger Kulturszene beim „Remember Woodstock“-Festival im Sommer 2019.

Es ist so schade, gerne hätte ich mir Gerd Köster angeschaut. Jener Sänger, der einem selbst die Tristesse eines lästigen Nikotinentzugs mildern kann – man denkt dann einfach nicht mehr dran. Der sprachgewaltige Poet der Kölschen Mundart, der sich in seinen Auftritten sichtlich auch als Genießer des gleichnamigen Obergärigen zeigt, wirft in seinen Texten einen feinen, wie heilsamen Blick in den Wahnsinn des Alltäglichen. Im Trio mit den Gitarristen Frank Hocker und Helmut Krumminga hatte er eigentlich am ersten Donnerstag im November in den Pulheimer Köster-Saal zum neuen Programm namens „Wupp“ eingeladen. Da wäre es um eingekölschte Coverversionen ihrer Lieblingslieder von Ray Davis, Rod Stewart über Iggy Pop und Tom Waits bis Frank Zappa gegangen. Ob er dabei auch passende Worte zur Kulturkrise gefunden hätte?

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Free color and "lines"– Ute Messirek exhibits at the Elsdorfforum :terra nova

"Safe cultural format"

Under the title "Lines" Ute Messirek shows large-format pictures in the forum :terra nova. One thing connects them, they are quite colorful and non-objective. "A new and exciting world without duties and regulations" opened up ten years ago – "at a more mature age", says the Bedburg painter herself.

Photo: City of Elsdorf

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Freie Farbe und „Linien“– Ute Messirek stellt im Elsdorfer Forum :terra nova aus

„Sicheres Kulturformat“

Unter dem Titel „Linien“ zeigt Ute Messirek im Forum :terra nova großformatige Bilder. Eines verbindet sie, sie sind ziemlich bunt und ungegenständlich. „Eine neue und aufregende Welt ohne Pflichten und Vorschriften“ habe sich durch die Hinwendung zur Malerei vor zehn Jahren – „in reiferem Alter“– eröffnet, sagt die Bedburger Malerin selbst.

Foto: Stadt Elsdorf

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Cure for the Soul – Puppet Theatre SternKundt is in crisis

An arena must now be

"The theatre is the cure of the soul," says the Cologne actress Ulrike Kundt.A cure that could hardly succeed on the TV screen, but still in the cinema. As with the theatre, it is beyond the mediated film content to experience the "same breath of many" in front of the stage and screen, to experience something together with others, while sensing, smelling, listening to each other.

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Kur für die Seele – Puppentheater SternKundt steckt in der Krise

Eine Arena muss jetzt her

„Das Theater ist die Kur der Seele“, gibt die Kölner Schauspielerin Ulrike Kundt zu denken. Eine Kur, die kaum am Fernsehbildschirm gelingen könne, wohl aber noch im Kino. Wie beim Theater gehe es dort über den vermittelten Filminhalt hinaus um den „gleichen Atem vieler“ vor Bühne und Leinwand, etwas zusammen mit anderen zu erleben, und sich dabei gegenseitig zu spüren, zu riechen, zu hören.

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