Digitaler Weihnachtskalender mit Gewinnchance

Foto von Jürgen Maria Waffenschmidt

Eine „inspirierende und digitale Entdeckungstour“ versprechen die Tourismusfachfrauen Hannah Grob, Alina Schwalb und ihre Auszubildende Marie Hermanns mit einem digitalen Adventskalender.  Ein kleines Lächeln möchten sie auf die Lippen von Brühlerinnen und Brühlern aber auch Menschen über die Stadtgrenzen Brühls hinaus zaubern. Jeden Tag könne ein digitales Türchen geöffnet werden, hinter dem sich jeweils eine besondere Erlebnismöglichkeit verberge, formuliert das junge Team für Tourismus in der Abteilung für Kultur, Partnerschaften, Tourismus und Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl. Mit Ausflugtipps bereiten sie auf die nächsten Brühl-Besuche vor. Es sind Empfehlungen für winterliche Spaziergänge im Naturpark Rheinland oder die Vorstellung bislang wenig bekannter touristischer Attraktionen und Übernachtungsbetriebe. Hinter manchen Fenstern, zum Beispiel an Wochenenden und am 24. Dezember können Besucher:innen an der Verlosung von Gewinngutscheinen für „besondere Zwei-Personen-Erlebnisse“ teilnehmen.

„Hallo aus unserem absoluten Lockdown (light) ;-)“, so meldet sich die Brühler Kornkammer in einer E-Mail

Konzerttermine, so fest wie „Betonpfeiler“, kippten dennoch

Maggi und Rüdiger Tillmann von der Eventlocation Kornkammer berichten von einem fast vollständigen Umsatzverlust seit Mitte März 2020 und es gebe „keine Aussicht auf Besserung“. Noch im Herbst hatten sie von Veranstaltungen für den Winter gesprochen, im Terminplan so fest verankert wie „Betonpfeiler“. Mit weiteren Einschränkungen für den Betrieb von Konzerten hatten sie zu dem Zeitpunkt da wohl gerechnet, nicht aber mit einer erneuten völligen Schließung des Saales für die Öffentlichkeit im November und darüber hinaus.

Und so teilen sie jetzt mit: „Alles ist abgesagt.“ Aber Not macht bekanntlich erfinderisch und so haben sie sich etwas einfallen lassen.

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Ob Köster, Krimi oder Kirchenbauer – was nur unterhält, fällt aus

Foto: Bedburger Kulturszene beim „Remember Woodstock“-Festival im Sommer 2019.

Es ist so schade, gerne hätte ich mir Gerd Köster angeschaut. Jener Sänger, der einem selbst die Tristesse eines lästigen Nikotinentzugs mildern kann – man denkt dann einfach nicht mehr dran. Der sprachgewaltige Poet der Kölschen Mundart, der sich in seinen Auftritten sichtlich auch als Genießer des gleichnamigen Obergärigen zeigt, wirft in seinen Texten einen feinen, wie heilsamen Blick in den Wahnsinn des Alltäglichen. Im Trio mit den Gitarristen Frank Hocker und Helmut Krumminga hatte er eigentlich am ersten Donnerstag im November in den Pulheimer Köster-Saal zum neuen Programm namens „Wupp“ eingeladen. Da wäre es um eingekölschte Coverversionen ihrer Lieblingslieder von Ray Davis, Rod Stewart über Iggy Pop und Tom Waits bis Frank Zappa gegangen. Ob er dabei auch passende Worte zur Kulturkrise gefunden hätte?

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Experimente mit dem Schwarz – offenes Atelier in der Kunstgruppe 16

Perspektive der Dunkelheit

Sehen wir eigentlich nachts die Dinge ohne Beleuchtung wirklich nur in Grauwerten oder sehen wir doch noch Farben in der Finsternis? Um die Frage schlüssig zu beantworten, begaben sich die Maler und Malerinnen der Kunstgruppe 16 mit ihrer Kursleiterin Sylvianna Scholtyssek auf nächtliche Exkursion. Sie besuchten den Heider Bergsee am Stadtrand Brühls. Und stellten fest, zum einen werde es in hiesigen, westlichen Breiten eigentlich nicht überzeugend dunkel und ja, in der Dämmerung schwinge immer auch eine Farbe mit, manche sahen vermehrt „rötliches“, andere vermehrt „bläuliches“, erläuterte Scholtyssek.

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Brühl Tourismus: Lebensstationen von Max Ernst mit dem Smartphone entdecken

Augmented Reality für Verwendung im öffentlichen Raum

Neugierig sind sie alle auf den neuen Blick auf Bilder und Texte, die im Max-Ernst-Rundweg auf dem Bildschirm eines Smartphones mit der tatsächlichen, sichtbaren Welt verschmelzen, als wären sie Teil derselben. „Augmented Reality“ nennt sich, was da passiert, übersetzt so viel wie „erweiterte Wirklichkeit“.

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Update 31. Juli 2020: Unterschriften für Galeria Karstadt Kaufhof Brühl

Noch kein endgültiges aus – Kündigungen sind ausgesprochen

Immer noch sammelt die Belegschaft der Brühler Niederlassung von Galeria Karstadt Kaufhof Unterschriften für den Erhalt der Filiale. Bis zu 15000 Unterschriften habe man bereits gesammelt hieß es zur Versammlung am Freitag. Immer noch sei nicht endgültig über die Schließung entschieden, teilten die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Silke Brück und Jörg Dahlem von der EDV des Hauses mit. In Verhandlungen mit einem niederländischen Investor gehe es immer noch darum die Miete für das Geschäftshaus zu drücken.

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